French GP in Embrun

Heute absolvierte ich einen Triathlon mit der wohl härtesten Radstrecke auf der Kurzdistanz (ausgenommen das Rennen in Kitzbühel 2013)

Ich hatte ein gutes schwimmen, kam kurz hinter der Spitze aus dem Wasser und war am ersten kurzen knackigen Anstieg schon in Front.
Eine kurze Flachphase folgte bevor es zum harten Anstieg ging, 5km hieß es nun am und über dem roten Limit zu fahren.
Durch eine falsche Übersetzung und falsche Einteilung musste ich als gute Radfahrerin leider bei der Hälfte des Berges die Spitze mit 6 Mädels ziehen lassen.
Bergab habe ich viel riskiert, konnte die Gruppe aber nicht mehr einholen..
Als 7te ging es mit doch sehr angeknockten Beinen auf die Laufstrecke, da können die 5km ziemlich lange sein. Am Ende wird es für mich ein guter 8ter Platz, mit dem Team reichte es zu Platz 6, welchen wir nun auch in der Gesamtwertung eingenommen haben..

6 Tage habe ich nun Zeit meinen Körper wieder frisch zu bekommen 🙂 ,da am kommenden Sonntag das nächste Bundesliga Rennen mit der Deutschen Meisterschaft in Grimma ansteht..

Bis dahin
Viele Grüße aus Frankreich
Eure Anja

Grandiose Stimmung in Tübingen


Gestern war Halbzeit in der Triathlon Bundesligasaison.
Mit gemischten Gefühlen ging es in das nicht weit entfernte Tübingen.
Schon vor dem Start wurde ich von vielen bekannten Gesichtern begrüßt und motiviert.
Als erstes Team und erste Athletin wurde ich vorgestellt und ins Wasser geschickt.
Gestartet wurde kurz hinter der Neckarbrücke in der Wasserstartvariante.
Der Start war etwas ungewohnt und ich verschlief den Startschuss, dennoch konnte ich auf der rechten Seite einen „Zug“ im Neckar aufmachen. Als 5te kletterte ich aus dem Wasser und damit auch die Stufen zur Wechselzone hinauf. Durch einen schnellen Wechsel konnte ich als 2te einer 12er Gruppe auf die Radstrecke wechseln. Leider hat unsere Gruppe nicht allzu gut harmoniert und meine Bemühung den Vorsprung auf die nachfolgende Gruppe mit 30sec zu halten war dahin. Über 30 Mädels gingen schließlich gemeinsam auf die anspruchsvolle Laufstrecke durch die Tübinger Altstadt. Schon zu Beginn des Laufens hieß es auf die Zähne beißen, da sich die Kapseldehnung schnell bemerkbar machte. In Runde 3 von 4 musste ich die Spitze ziehen lassen, von da an hoffte ich nur noch es passabel ins Ziel zu schaffen. Am Ende kann ich mit Platz 7 unter diesen Umständen zufrieden sein. Mit dem TG Team Witten sind wir leider mit Platz 4 am Podium vorbeigeschrammt aber haben noch ein paar Pünktchen für die Gesamtteamwertung gerettet
Es war eine super Stimmung an der Strecke, vielen Dank für die Anfeuerung an gefühlt jeder Ecke!

Jetzt bleiben mir noch 5 Tage Zeit zur Erholung und Vorbereitung, bevor es am Sonntag wieder heißt „On your marks“.

Eure
Anja

Der Countdown zum Heimrennen läuft

Morgen ist es soweit, einmal mehr habe ich einen Wettkampf „direkt“ vor der Haustüre. Tübingen liegt nur ein paar Kilometer entfernt von meinem Heimatort und so freue ich mich besonders darauf am Start zu stehen und auch viele bekannte Gesichter an der Strecke zu sehen.
Allerdings heißt es auch etwas mehr auf die Zähne beißen. Ich habe mir am Donnerstag eine starke Kapseldehnung an der Zehe zugezogen. Das Vorfußlaufen ist nicht gerade schmerzfrei aber das Gute ist, dass ich nichts kaputt machen kann.
In diesem Sinne freue ich mich morgen auf eine lautstarke Unterstützung am Streckenrand.

Wir sehen uns auf der Neckarbrücke

Eure Anja

Bundesliga Münster


Clever zu Platz 6 und beste Deutsche beim gestrigen Bundesliga Rennen gesprintet.
Mit dem Team fehlte uns ein Punkt zu Platz 2. Nach zwei von fünf Rennen liegt das Team TG Witten nun Punktgleich mit dem Team aus Buschhütten auf Rang 1.
Alles in allem lief das Rennen wieder ganz ordentlich.

Jetzt steht ein zwei wöchiger Trainingsblock an bevor das nächste Bundesliga Rennen vor der Haustüre in Tübingen stattfindet.

Bis dahin
Eure Anja

Mixed Team Relay

Es ist für mich mal wieder nicht einfach einen bzw. diesen Bericht zu schreiben. Noch sitzt die Enttäuschung über mein eigenes Rennen im Mixed Team Rennen tief.
In der Besetzung Knapp, Horn, Lindemann und Priester stand gestern ein „junges“ (kleine Ausnahme Ich 😉 ) deutsches Team in Hamburg am Start.
In meinem Rennen habe ich wirklich keine Glanzleistung abgeliefert. Das Schwimmen und Radfahren würde ich als solide bezeichnen, was dann aber folgte war ein wirklich katastrophaler Lauf. Im Moment haben meine Trainer und ich noch keine Erklärung warum es Mal wieder nicht lief. Das war sicherlich nicht mein Leistungsvermögen, welches ich zurzeit habe.
Moritz als jüngster im Team machte sein Rennen ordentlich, auch wenn er wie ich etwas haderte, im Feld der Weltelite.
Nach Moritz folgte Laura. Sie konnte in Ihrem Rennverlauf wieder ein paar Plätze gut machen, auch wenn der Zug nach vorne bis dahin schon abgefahren war.
Lasse unser Schlussmann überzeugte ebenfalls und besiegelte unser Teamergebniss mit Platz 10.
Natürlich sind wir damit nicht zufrieden. Aber so ist ein Teamwettkampf, alle für Einen und einer für Alle.
Die deutschen „alten“ Hasen werden weniger, suchen sich neue Herausforderungen oder sind im Moment nicht auf der Liste der DTU.
Deshalb wird ab/ in diesem Jahr die Plattform verstärkt dem Nachwuchs geboten um in der Weltelite Fuß zu fassen.

Für mich heißt es ab heute wieder nach vorne schauen, Kräfte sammeln und am Wochenende in Münster beim Bundesliga Rennen auf eine bessere Form bzw. bessere Laufbeine zu hoffen.

Bis dahin

Eure
Anja

Weitere Planung

Diese Saison ist nicht einfach zu planen und schon gar nicht Highlights fix zu datieren.

Vor ein paar Tagen habe ich die Nachricht bekommen, dass ich in Hamburg im Mixed Team Relay neben Laura Lindemann starten darf.
Auf der einen Seite ist es sehr schön wieder beim Heimrennen dabei sein zu dürfen. Auf der anderen Seite auch etwas schade und traurig nicht im Einzelrennen starten zu dürfen. Dennoch freue ich mich auf ein spannendes, spektakuläres und stimmungsvolles Wochenende in Hamburg.
Wie es für mich dann nach Hamburg weiter geht könnt Ihr unter “Nächste Termine” nachlesen.

Wir sehen uns in Hamburg!
Bis dahin Eure
Anja

Hätte wenn und aber

Das Rennen fing heute sehr vielversprechend an. Ich kam kurz nach der Spitze aus dem Wasser und konnte die Lücke recht schnell auf den ersten Metern der Radstrecke schließen. Dann allerdings musste ich die Gruppe nach ein paar Kilometern wieder ziehen lassen. Die Schaltung am Ersatzrad war nicht richtig eingestellt und so konnte ich nur zwischen 3 Gängen schalten, zu wenig um richtig Druck aufbauen zu können. Das Laufen war anfangs dann auch mehr wacklig als ökonomisch. Der 16te Platz in dem hochklassigen Feld ist unter diesen Umständen zu akzeptieren, auch wenn mehr drin gewesen wäre. Mit dem Team erzielten wir den 6. Platz.

Wie es mit der Saison weitergeht erfahrt Ihr in Kürze, bis dahin hoffe ich, dass ich und mein Material wieder gut zuhause ankommen.

Bis Bald
Euer Anja

Morgen ist es wieder so weit

Nachdem ich erst letztes Wochenende bei der EM am Start stand, geht es morgen schon wieder rund. Im zweiten Liga Rennen in Frankreich erwartet mich ein sehr starkes internationales Frauenfeld von über 80 Starterinnen. So wie es aussieht werde ich die Radstrecke allerdings mit einem Leihrad in Angriff nehmen müssen, aufgrund einer Überbuchung des Fluges ist mein Rad in München stecken geblieben. Aber wie heißt es so schön, „wichtiger ist, dass der Körper fit ist und das ist er im Moment!!
In diesem Sinne
Take your marks
Eure Anja

Sprint EM in Düsseldorf

Gestern war es so weit, die Heim EM in Düsseldorf. Ich hatte mich von Anfang an gut gefühlt und wollte den Aufschwung vom Kraichgau mitnehmen.
80% des Rennens waren auch wirklich sehr gut. Als vierer Gruppe konnten wir uns schon im Schwimmen um ca. 15 sec von den Verfolgern lösen. Auf dem Rad wurden wir schnell von den Verfolgern eingeholt. Ich hatte allerdings auch kein großes Interesse vorne weg zu fahren und Körner zu verschenken. So hielt ich mich nach dem Zusammenschluss taktisch geschickt in der Gruppe auf und versuchte Kräfte zu sparen.
Durch einen schnellen zweiten Wechsel ging ich als dritte auf die Laufstrecke. Bis km 2 konnte ich mit der Spitzengruppe mitlaufen.
Danach wurden allerdings meine Beschwerden im Brustbereich stärker und ich konnte bei der Tempoverschärfung leider nicht mehr mitgehen.
Sobald ich einen schnelleren Schritt ziehen wollte ging es über den Hüftbeuger direkt ins Zwerchfell über. Am Ende konnte ich noch einen 10. Platz ins Ziel retten.
Die Beschwerden-Ursache war schnell gefunden. Ich hatte mir über die Tage einen Beckenhochstand von 2cm eingehandelt und war somit unrund und in einer Schonhaltung unterwegs. Schade für den Ausgang, aber dennoch bin ich mit dem Rennen zufrieden.

Jetzt heißt es schnell erholen. Kommenden Sonntag werde ich mein zweites Rennen beim Gran Prix in Frankreich bestreiten.


Bis dahin
Eure
Anja