Miserabler Tag

Während das Schwimmen noch ganz gut verlief (First out off Water) zeichnete sich schon bald ab, dass es einen harten/ schwarzen Tag geben wird.
Auf dem Rad habe ich den Plan/ Vorgabe gut umsetzen können und die erste Runde auf Position 3 gut weggesteckt (wohlgemerkt war ich als Einzige der 16 Profi Mädels mit einem normalen Road Bike am Start).
In Runde zwei begann dann allerdings die Leidenstour, der Magen spielte verrückt.
Die Kräfte ließen nach, die Kurbel nahm an Umdrehung ab und die Wattzahl ging in den Keller.
Lag ich bei Km 60 noch auf Position drei, musste ich von da an die vorbeifahrenden Mädels leider ohne Gegenwehr ziehen lassen.
Die Energiezufuhr wurde nur für eine kurze Zeit akzeptiert, dann rebellierte der Magen erneut und der Akku war komplett leer.
Die letzten 30km kamen mir ewig vor und ehrlich gesagt graute es mir schon vor dem Halbmarthon.
Als 7te torkelte ich in die Wechselzone und war dort schon mehr als angeknockt unterwegs.
Beim Laufschuhe anziehen musste ich mich erstmal setzen und sammeln. Das Loslaufen war mehr als mühselig und nach ein paar 100 Metern meldete sich der Magen wieder. Bei km 3 war Ende im Gelände.

Ich hätte die Saison gerne mit einem besseren Gefühl und Ergebnis abgeschlossen, aber Tage wie diese lassen sich weder planen noch verschieben.
Jetzt heißt es abschalten, regenerieren und die Akkus neu laden.

Ich verabschiede mich hiermit in die Pause 🙂
Eure
Anja

PS: Ein riesen Glückwunsch an Justus Nieschlag der gleich bei seinem 70.3 Debüt die Konkurrenz mehr als in die Schranken verwies und den Sieg souverän eingefahren hat. Respekt!

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