French GP Quiberon

Letzten Donnerstag ging es zum nächsten Rennen in der französischen Triathlonliga. Im Nachhinein war es gut die Anreise um einen Tag nach vorne zu legen, wie schon in Valence wurde mein Rad einfach nicht mitgenommen bzw. auf halbem Weg einfach zwischengeparkt. Einen Tag später,ging es dann wie geplant mit dem Auto samt Gepäck nach Quiberon. Ein schöner Ort und eine tolle Kulisse für einen Triathlon. Den Samstag kann man unter
„Ein Tag mit vielen Kontrollen“ am besten beschreiben.
Schon beim Check-In wurde mein Liv Envie unter die Lupe genommen und auf einen Zusatzmotor geprüft. Nachdem alles als regelkonform abgenickt wurde, ging es in die letzte Vorbereitung und dann auch schon zum Start des Rennens.
Mit einem langen Sprintlauf ins Meer begann das Rennen. Nicht gerade meine Lieblingsvariante für einen Start und zur Zeit auch nicht besonders günstig für den angeschlagenen Zehen, plumpste ich dann erstmals ins Wasser und musste zunächst die Lücke nach vorne schließen. An Position acht stolperte ich aus den Fluten und schaffte es mit einem schnellen Wechsel auf Position drei liegend aufs Rad.
Das Rad fahren war unspektakulär, aber dennoch sehr taktisch, da dieses Rennen gleichzeitig die französischen Meisterschaften waren.
Mein zweiter Wechsel war mehr als miserabel, ich verlor viel Zeit beim Schuhe anziehen da sich die Einlegesohle aufgerollt hatte.
Zu Beginn noch auf Rang 14 liegend konnte ich mich noch ein wenig nach vorne schieben und den Sprint um Platz 10 gegen Emmie Chayron gewinnen.
(https://youtu.be/8MlActPaSYM)
Im Ziel wurde ich dann gleich von der Dopingkontrolleurin abgefangen. Der nächste „Wettkampf“ begann. Geschlagene 2.30h und 1,5l Cola später hatte ich es geschafft. 😉

Ab jetzt beginnt ein neues Projekt. Am 14.10 steht für dieses Jahr mein Saisonabschluss mit der 70.3 in Peguera an.


Ich halte euch auf dem Laufenden
Eure
Anja

PS: Wer sich noch nach meinem Zeh fragt.
Ein MRT letzte Woche ergab Aufschluss. Zum Glück sind weder Knochen noch Sehnen/ Bänder verletzt. Einzig die Kapsel und die viele Flüssigkeit sind das „Problem“. Aber auch hier kein Grund zur Sorge der Arzt hat mir grünes Licht gegeben, es kann nichts kaputt gehen.

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