Einstieg 2019

Der Einstieg in die neue Wettkampsaison war definitiv anders geplant. Ich hatte bis
Ende Januar ein bis dato optimales Trainingslager im Playitas Resort auf
Fuerteventura, jedoch leider nur bis kurz vor Abreise. Bei meiner letzten harten
Laufeinheit ereilte mich leider das Verletzungspech.
Diagnose: Faszien Anriss im Oberschenkel, verbunden mit einer rund vierwöchigen
Laufpause. Damit war auch klar, dass der erste Triathlon-Weltcup im
südafrikanischen Kapstadt ohne mich stattfinden wird. Doppelt ärgerlich denn meine
Trainingsleistungen zuvor waren sehr gut und ein Top-Ergebnis in Aussicht.
Stattdessen musste der Fokus in den letzten Wochen auf Schwimmen und
Radfahren gelegt werden. Um eine optimale medizinische Versorgung zu erhalten
bin ich für drei Wochen zu meiner Schwester Julia nach Leipzig ausgewandert und
war täglich Gast am Olympiastützpunkt und am Institut für angewandte Trainingswissenschaften (IAT). Mittlerweile gehöre ich dort vermutlich schon zum
Inventar. 🙂
Ich kann mich nicht genug dafür bedanken wie optimal ich in dieser Zeit dort versorgt
wurde, teilweise sogar mit mehreren Behandlungen pro Tag. Aktuell kann ich deshalb
wieder langsam ins Lauftraining einsteigen. Jetzt gilt es sich an das zuvor gute
Leistungsniveau heranzutasten ohne dabei eine erneute Verletzung zu riskieren.
Leider bleibt nicht sehr lange Zeit bis es für mich sportlich wieder ernst wird. Am 16.
März nehme ich an der zentralen Leistungsüberprüfung der DTU in Nürnberg teil. Zu
absolvieren ist ein Test bestehend aus 800 m Schwimmen am Vormittag und einem 5
km Bahnlauf am Nachmittag. Anschließend werde ich wissen wie gut das Training
war und wie weit ich mit der Vorbereitung schon bin. Am darauffolgenden
Wochenende fliege ich dann zum Europacup ins spanische Huelva, wo ich mit etwas
Verspätung in die Saison eingreife.
Unabhängig von einem holprigen Saisoneinstieg gibt es auch erfreuliches zu
berichten. Ich freue mich sehr, dass ich zukünftig von zwei namhaften Marken im
Triathlonsport unterstützt und auf meinem Weg begleitet werde.
Sailfish
ist mein neuer Partner für die Auftaktdisziplin, in der ich künftig im neuen G-
Range Neoprenanzug unterwegs sein werde. Markenbegründer ist kein geringerer
als Jan Sibbersen, Rekordhalter auf der Schwimmstrecke beim Ironman auf Hawaii
und ehemaliger Spitzenschwimmer. Sein Know-How und die langjährige Erfahrung
im Schwimmsport ist bei jedem Armzug spürbar. Die Kombination aus
Schnittführung, Flexibilität und Auftriebseigenschaften hat mich bereits beim ersten
Test absolut überzeugt. Das Rennen wird zwar nicht beim Schwimmen gewonnen,
aber es ist unbedingt erforderlich mit der Spitze aus dem Wasser zu steigen um im
weiteren Rennverlauf agieren zu können. Mit meinem G-Range steht mir die
Spitzentechnologie im Bereich Neoprenanzüge zur Verfügung um optimal ins
Rennen zu starten.
Mit Cucuma Bikes
aus Darmstadt unterstützt mich ab dieser Saison eine weitere
Topmarke mit einem individuell auf mich abgestimmten Carbonrad. Individualität ist
das Stichwort. Bei Cucuma ist kein Rad wie das andere, sondern immer individuell
auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmt. Mit viel Liebe zum
Detail und absoluter Begeisterung für den Triathlon- und Radsport werden hier
Fahrräder entwickelt. Auf Profiniveau geht es um Kleinigkeiten die über Sieg und
Niederlage entscheiden und bei Cucuma fühle ich mich in guten Händen, dass auch
diese kleinen Nuancen ausgereizt werden und mir ein absolut wettbewerbsfähiges
Race-Bike zur Verfügung steht. Aktuell bin ich auf dem Modell
Fóia Ultra (Carbon) unterwegs. Künftig wird mir dann aber das Aero-Rad Fly Ultra (Carbon) zur Verfügung stehen.

Vielen Dank an Sailfish und Cucuma Bikes
für euer Vertrauen und eure Unterstützung.Ich bin gespannt wohin uns unser gemeinsamer Weg noch führt.
Falls beim Lesen euer Interesse geweckt ist, dann schaut doch mal auf der jeweiligen

Homepage beider vorbei:
Eure
Anja

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