Kategorie-Archiv: Allgemein

Kleines Update

Das Training ist wieder im vollen Gange. Neben den routinierten drei Disziplinen gehört auch noch etwas Abwechslung in den Wintermonaten dazu. So steht einmal in der Woche Inliner fahren und Yoga auf dem Plan. Neben den Radrolleneinheiten absolviere ich seit langem auch mal wieder Fahrten auf dem MTB. 🙂

Ende Dezember werde ich wieder nach Leipzig fahren um am IAT meine erste Leistungsüberprüfung zu absolvieren und schauen wie das momentane Training anschlägt.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit und einen schönen ersten Advent.

Eure
Anja

Saison 2017

Die Off Season ist immer ein guter Zeitpunkt zurück zu blicken, aber auch Neues auszuprobieren, Freunde treffen, Urlaub und natürlich analysieren.
Das Jahr war wie eine Achterbahn auf und ab, rasant und stockend. Nur selten hatte ich den passenden Schlüssel im Schloss.

Nach der verpassten internen Qualifikation für internationale Rennen musste ein Alternativplan her.
Über die Rennen und ihren Verlauf hatte ich ja berichtet.

Was steht in den kommenden Wochen an. Ich werde langsam wieder in das Training einsteigen und dann Pläne für die nächste Saison schmieden.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten!
Eure
Anja

Miserabler Tag

Während das Schwimmen noch ganz gut verlief (First out off Water) zeichnete sich schon bald ab, dass es einen harten/ schwarzen Tag geben wird.
Auf dem Rad habe ich den Plan/ Vorgabe gut umsetzen können und die erste Runde auf Position 3 gut weggesteckt (wohlgemerkt war ich als Einzige der 16 Profi Mädels mit einem normalen Road Bike am Start).
In Runde zwei begann dann allerdings die Leidenstour, der Magen spielte verrückt.
Die Kräfte ließen nach, die Kurbel nahm an Umdrehung ab und die Wattzahl ging in den Keller.
Lag ich bei Km 60 noch auf Position drei, musste ich von da an die vorbeifahrenden Mädels leider ohne Gegenwehr ziehen lassen.
Die Energiezufuhr wurde nur für eine kurze Zeit akzeptiert, dann rebellierte der Magen erneut und der Akku war komplett leer.
Die letzten 30km kamen mir ewig vor und ehrlich gesagt graute es mir schon vor dem Halbmarthon.
Als 7te torkelte ich in die Wechselzone und war dort schon mehr als angeknockt unterwegs.
Beim Laufschuhe anziehen musste ich mich erstmal setzen und sammeln. Das Loslaufen war mehr als mühselig und nach ein paar 100 Metern meldete sich der Magen wieder. Bei km 3 war Ende im Gelände.

Ich hätte die Saison gerne mit einem besseren Gefühl und Ergebnis abgeschlossen, aber Tage wie diese lassen sich weder planen noch verschieben.
Jetzt heißt es abschalten, regenerieren und die Akkus neu laden.

Ich verabschiede mich hiermit in die Pause 🙂
Eure
Anja

PS: Ein riesen Glückwunsch an Justus Nieschlag der gleich bei seinem 70.3 Debüt die Konkurrenz mehr als in die Schranken verwies und den Sieg souverän eingefahren hat. Respekt!

Vorbereitung abgeschlossen

Die letzte Woche auf Fuerteventura hatte ich wie die anderen Wochen zuvor gut überstanden und somit einen guten Grundstein für die 70.3 Paguera gelegt. Zu Hause angekommen war etwas Erholung angesagt bevor es zum Fine Tuning ging. Alles in allem kann der Samstag kommen. Einziger Knackpunkt wird sein, dass ich mit meinem (umfunktionierten) Roadbike an den Start gehen werde. Ich habe leider keine Zeitfahrmaschiene mehr auftreiben können, die ich auf meine Position einstellen konnte. Aber das soll mich nicht daran hindern, ein gutes Rennen abzuliefern.

In diesem Sinne die letzten Tage bis zur Off Season sind angebrochen
Eure
Anja

Bald geht es wieder nach Hause

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich mich hier auf der Homepage gemeldet habe. Seitdem ich auf Fuerte bin passiert nicht viel außer trainieren, essen und schlafen. 🙂 Das Training für den 70.3 Wettkampf auf Mallorca in gut zwei Wochen läuft auf Hochtouren und bis jetzt ohne Einschränkungen.
Anfang der Saison waren 4h Einheiten rar im Trainingsplan nicht so dieses Mal.
Jetzt sitze ich über 20h/ Woche im Sattel und strampel was das Zeug hält (u.a. die Königsetappe 6h mit 4x30min Race Pace).
Zu den vielen Radkilometern kommen dann noch deutlich längere Läufe hinzu. Ihr könnt Euch also vorstellen wie voll der Trainingsplan ist.
Das Training ist speziell auf Anja / Hawaii angepasst was aber nicht heißt, dass es bei uns „Kurzis“ nicht auch klappt.
Vom Coach Dan gab es die Nachricht wir müssen auch mal ans Limit gehen. 🙂
Alle Einheiten spulen wir 3 Mädels zusammen ab, nur die Intervalleinheiten werden durch Watt und Laufspeed Vorgabe unterschieden.

Power On
Eure Anja

In der Mitte des Treppchens

Die deutsche Triathlon Bundesligasaison ist beendet. Auch wenn ich am Wochenende beim letzten Rennen auf Rügen nicht anwesend sein konnte, habe ich gewonnen!
Durch meine vier Starts (Kraichgau, Münster, Tübingen und Grimma) habe ich in der Endabrechnung mit 3 Punkten Vorsprung auf Laura Lindemann gewonnen.
Die deutschen Mannschaftsmeisterschaften konnten wir mit dem TG Witten Team ebenfalls auf dem Podium hinter Buschhütten und vor Lemgo mit der Silbermedaille krönen.

Meine Vorbereitungen auf die 70.3 verlaufen nach Plan. Das nächste Trainingslager steht auch schon vor der Tür.
Alle guten Dinge sind drei.
So werde ich kommenden Montag zusammen mit Anja Beranek und Anne Haug nach Fuerteventura fliegen. Bei Anja geht es um den Feinschliff für Hawaii und für mich für Paguera. Wir werden uns also gegenseitig unterstützen und miteinander Leiden. 😉

In diesem Sinne
Power on
Eure
Anja

French GP Quiberon

Letzten Donnerstag ging es zum nächsten Rennen in der französischen Triathlonliga. Im Nachhinein war es gut die Anreise um einen Tag nach vorne zu legen, wie schon in Valence wurde mein Rad einfach nicht mitgenommen bzw. auf halbem Weg einfach zwischengeparkt. Einen Tag später,ging es dann wie geplant mit dem Auto samt Gepäck nach Quiberon. Ein schöner Ort und eine tolle Kulisse für einen Triathlon. Den Samstag kann man unter
„Ein Tag mit vielen Kontrollen“ am besten beschreiben.
Schon beim Check-In wurde mein Liv Envie unter die Lupe genommen und auf einen Zusatzmotor geprüft. Nachdem alles als regelkonform abgenickt wurde, ging es in die letzte Vorbereitung und dann auch schon zum Start des Rennens.
Mit einem langen Sprintlauf ins Meer begann das Rennen. Nicht gerade meine Lieblingsvariante für einen Start und zur Zeit auch nicht besonders günstig für den angeschlagenen Zehen, plumpste ich dann erstmals ins Wasser und musste zunächst die Lücke nach vorne schließen. An Position acht stolperte ich aus den Fluten und schaffte es mit einem schnellen Wechsel auf Position drei liegend aufs Rad.
Das Rad fahren war unspektakulär, aber dennoch sehr taktisch, da dieses Rennen gleichzeitig die französischen Meisterschaften waren.
Mein zweiter Wechsel war mehr als miserabel, ich verlor viel Zeit beim Schuhe anziehen da sich die Einlegesohle aufgerollt hatte.
Zu Beginn noch auf Rang 14 liegend konnte ich mich noch ein wenig nach vorne schieben und den Sprint um Platz 10 gegen Emmie Chayron gewinnen.
(https://youtu.be/8MlActPaSYM)
Im Ziel wurde ich dann gleich von der Dopingkontrolleurin abgefangen. Der nächste „Wettkampf“ begann. Geschlagene 2.30h und 1,5l Cola später hatte ich es geschafft. 😉

Ab jetzt beginnt ein neues Projekt. Am 14.10 steht für dieses Jahr mein Saisonabschluss mit der 70.3 in Peguera an.


Ich halte euch auf dem Laufenden
Eure
Anja

PS: Wer sich noch nach meinem Zeh fragt.
Ein MRT letzte Woche ergab Aufschluss. Zum Glück sind weder Knochen noch Sehnen/ Bänder verletzt. Einzig die Kapsel und die viele Flüssigkeit sind das „Problem“. Aber auch hier kein Grund zur Sorge der Arzt hat mir grünes Licht gegeben, es kann nichts kaputt gehen.

Deutsche Vize Meisterin

Das Rennen in Grimma lief fast reibungslos ab. Durch einen schnellen Schwimmstart und einer guten Strategie. (Strömung voll ausgenutzt), stieg ich heute als erste aus der Mulde.
Zu Beginn der Radstrecke formierte sich schnell eine 5 Frauen starke Spitzengruppe. Zwar merkte ich schnell, dass die Beine durch die letzten zwei Rennen nicht mehr allzu frisch waren, dennoch hieß es, Anschlag fahren. Jeder war gewillt das Tempo hoch zu halten und die Verfolger auf Abstand zu halten. Mit über einer Minute Vorsprung ging es auf die Laufstrecke. Die Strecke war mit Kopfsteinpflaster übersät und durch den kurzen Regenschauer rutschig. Leider hat sich dadurch schnell mein Zeh bemerkbar gemacht, so lief ich auf halb Gas die 5km zu Ende. Nach vorne war nichts auszurichten und nach hinten war ich „safe“. Daher steht als Endergebnis ein 5ter Platz in der Bundesligaeinzelwertung und ein Vize DM Titel. Mit dem Team landeten wir Punktgleich mit dem Team aus Buschhütten auf Platz 2.
Ein heißer Tanz für das letzte Bundesliga Rennen auf Rügen ist vorprogrammiert. Hier geht es „gegen“ Lemgo um den Vize Mannschaftstitel. Buschhütten scheint uneinholbar zu sein.

Abwarten was passiert 🙂
Bis dahin
Eure
Anja

Das dritte Rennwochenende in Folge

Nach Tübingen und Embrun folgt morgen das nächste Rennen.
In Grimma findet das nächste Bundesliga Rennen inklusive der Deutschen Meisterschaft für die Elite/ U23 statt.
Die letzten zwei Rennwochen habe ich gut weggesteckt, auch wenn für meine Zehe keine Zeit zur Besserung blieb, wird morgen angegriffen.
Nach anraten von Physios und Freunden war ich gestern dann doch mal in der Notaufnahme vorstellig und habe meinen Zeh röntgen lassen. Die gute Nachricht: auf den Bildern war kein Bruch oder ähnliches zu sehen. Die Ursachensuche geht weiter.

Jetzt heißt es aber erst einmal durchbeißen und morgen in Grimma ein gutes Ergebnis abzuliefern um meine Gesamtführung in der Einzelwertung zu verteidigen.

Eure
Anja